Mittelrheinpokal

Wertungsrichter des Mittelrheinpokal 2016

Ulrich Schons   Dieter Adam



Wertungsrichter Dieter Adam
Dieter Adam

Ehrenamtlich:
- Bundesausschuß "Musik und Spielmannswesen" im DTB
(Bundesfachwart von 2000 bis 2014)
- Bundesfachausschuß Musik in der BDMV
- Förderkreis der Bundesmusikschule des DTB, Gründungsmitglied
- Landesausschuß "Musik" des NTB (1990 – 2000)
- stellv. Vorsitz Turner-Musik-Akademie Altgandersheim

Ausbildung:
- 1984 - 1989 Grundlehrgänge D1-D3 der BDBV, heute BDMV
(Bundesvereinigung Deutscher Musik-Verbände)
- 1991 Leistungslehrgänge C1-C3 der BDMV
Abschluß: November ´91 Dirigentenprüfung
- 1992/93 Wertungsrichterausbildung, BDMV-Juroren-Lizenz 1995 Zahlreiche Fortbildungslehrgänge in der Bundesmusikschule des
DTB in Altgandersheim.
Dirigentenfortbildung bei Trevor Ford, Prof. A.McMurray, Prof, Eugene Corporon, Dr. Harry Begian, Prof. H. Robert Reynolds, Prof. Craig Kirchhoff.

Mus. Tätigkeiten:
- Musikalischer Leiter eines Blasorchesters im LK ST.
- Dirigent Musikkorps der Feuerwehr Münster bis 4/2013
- Ausbilder + Dirigent des Spielleuteorchesters
TuS Osnabrück bis 4/2012
- musik. Leiter des Flöten-Kammerensembles des MTV Lingen
- Ausbilder-/Dozententätigkeiten u.a. beim Musik-u. Majorettenkorps Schinkel, SZ TV Hohne. SZ Hollage, SZ Bevergern,
SZ LingenLohne, BLO Renslage, BLO+SZ Schwagstorf, BLO Recke
Bundesorchester Deutscher Turner-Bund
(1988-2008 Solo-Paukist), verantwortlicher Org.-Leiter 1995-2000
Landesorchester (Blasmusik) des NTB
(1989-1998) Schlagzeug
NTB-Landesorchester (Spielmannsmusik)
(1990-2000) Schlagzeug, Direktion

Honorar-Lehrkraft an der Musikschule Ibbenbüren (Schlagzeug)
Einsatz auf Kreis-, Landes- und Bundesebene sowie im Ausland als Ausbilder, Dozent, Dirigent und Wertungsrichter.

Wertungsrichter Ulrich Schons
Ulrich Schons

Herr Schons zu seinem Werdegang:
Ich wurde am 30.04.1957 in Gelsenkirchen geboren. Seine musikalisches Interesse kam schon sehr früh zum Ausdruck, so begann ich im zarten Alter von 5 Jahren meine musikalische Karriere mit der klassischen Gitarre.
In das örtliche Mandolinenorchester wurde ich dann nach 3-jähriger Lernzeit 1966 integriert und sammelte dort meine ersten Erfahrungen bei größeren Konzerten. 1969 schloss ich mich dem Spielmannszug „Einigkeit Gelsenkirchen-Rotthausen“ an, in dem ich dann die Trommel, Querflöte Lyra erlernte. Kurze Zeit später wurde ich zum Dirigent des Jugendspielmannszuges ernannt, mit dem ich 1971 meinen ersten Titel als „Deutscher Meister der Spielmannszüge“ in Wunstorf bei Hannover gewann. Im Laufe der Jahre schlossen sich daran viele weitere Titel auch mit Seniorenspielmannszug an, so dass ich insgesamt ca. 20 mal den Titel „Deutscher Meister“ erringen konnte.
Zwischenzeitlich hatte ich im Mandolinenorchester auch die Mandola, die Mandoline und den Kontrabass erlernt, sodass ich auch hier auf allen Orchesterinstrumenten fit war. Aus diesem Grunde wurde ich auch durch das Mandolinenorchester zu Fortbildungsseminaren geschickt, die mich in meiner musikalischen Entwicklung sowohl theoretisch als auch praktisch erheblich weiterbrachten.
Da man aber als Jugendlicher nie genug bekommt, fing ich mit 17 Jahren an, meine erste Tanzkapelle aufzubauen.
Ich erweiterte meine Kenntnisse dahingehend, dass ich mich sehr intensiv mit dem Erlernen des Klavierspielens beschäftigte und dann als Keyboarder in der Tanzkapelle weiterspielte, nachdem ich die Jahre vorher als Gitarrist und Bassist aktiv war. Einige Jahre war ich auch als Alleinunterhalter mit der Orgel unterwegs.
Währenddessen hatte ich mich auch im Rahmen des Mandolinenorchesters weitergebildet und über eine mehrjährige nebenberufliche Ausbildung meinen Dirigentenschein erworben. So lernte ich unter anderem bei Professor Siegfried Behrendt und Professor Karl-Heinz Keinemann. Diese Kenntnisse setzte ich dann um, in dem ich die musikalische Leitung des Gelsenkirchener Mandolinen-orchesters übernahm. Außerdem wurde ich von verschiedenen Sinfonischen Orchestern als Gastdirigent eingeladen.
International musizierte ich in Jugoslawien, Griechenland und Niederlande. Hierzu benutzte ich meinen Urlaub. Danach wurde auch die Stadt Gelsenkirchen auf mich aufmerksam und ich wurde im Rahmen der Friendship-Force-Aktion als Kulturbotschafter in die USA entsandt, um dort zu musizieren.
Meinen größten Erfolg feierte ich dort mit meiner Band „The Tramps“ bei einem Auftritt im Opryland (einem riesigen Vergnügungspark, der nur aus Musikshows besteht) in Nashville/Tennessee bei der wir „Standing Ovations“ erhielten. Die Zeitung berichtete hinterher darüber mit den Worten: „The crowd rose to it`s feets“ (die Menge lag zu ihren Füßen). Des weiteren hatte ich das Vergnügen, einen Chor des Musiktheaters Gelsenkirchen in Amerika zu leiten.
Zwischenzeitlich war der Verband der Fanfaren- und Tambourcorps Nordrhein-Westfalen auf mich aufmerksam geworden und warb mich als Wertungsrichter für Wettstreite und musikalische Kritikspiele an. Nachdem ich hierfür die entsprechenden Prüfungen abgelegt hatte, wurde ich nach einigen Jahren musikrichtungsweisender Tätigkeit von allen anderen Wertungsrichtern zum Wertungsrichterobmann gewählt. Außerdem betätigte ich mich für den o.g. Verband als Leiter der Schulungen für die Blechbläser in NRW.
Zwischendurch betätigte ich mich noch als Studiomusiker bei Plattenaufnahmen und machte als Gitarrist eine Fernsehaufnahme gemeinsam mit einem polnischen Pianisten. Auch als Gitarrensolist in Kirchen mit professioneller Gesangsbegleitung und Malletinstrumentalist bei anderen Orchestern konnte ich schon meine musikalischen Visitenkarten abgeben.
Mit den Jahren wird man jedoch ruhiger. So habe ich denn auch viele musikalische Tätigkeiten ad acta gelegt und beschränke ich mich nur noch auf wenige Sachen, die aber auch jetzt noch genug Zeit verschlingen: Musikalische Leitung der Gruppe „Ruhr-Pott-Blech“, Ausbildung des Orchesters „Show- und Blasorchester FMK Essen-Kray 1982 e.V.", Musiklehrer für Blechblas- und Saiteninstrumente, Wertungsrichter bei Musikwettstreiten, professioneller Arrangeur für verschiedene Musikverlage. Zur Zeit wirke ich bei folgenden Musikgruppen aktiv mit: Shanty-Chor Bochum, Hot-Pot-Sound-Orchester Bochum (Big-Band) und Do-Ton Dortmund (sinfonisches Blasorchester), United-Big-Band Gelsenkirchen.
Ich habe durch die Musik sehr viele schöne Stunden erlebt und sehr viele Freunde in der ganzen Welt gewonnen. Dazu muß man nicht ein herausragender Musiker sein, sondern es genügt der Spaß an der Musik und der Wille mit anderen Menschen freundlich umzugehen und auch kleine Fehler bei den anderen zu verzeihen.
Musik ist eine Sprache, die in der ganzen Welt gesprochen und verstanden wird.

Und hier noch ein Wort des großen Musik-Genies Ludwig van Beethoven:
„Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig, aber ohne Leidenschaft zu spielen ist unverzeihlich.“

Erstmals erstellt: 06.12.2015 Letzte Änderung: